Für eine sachliche Einordnung braucht es eine lückenlose zeitliche Abfolge. Dazu gehören die auslösende Situation, die beteiligten Personen, eine allfällige Anordnung, die Reaktion darauf, die behauptete Gefahr, die Androhung und der Beginn der Gewalt. Ebenso wichtig sind die einzelnen Handlungen, die Dauer, das Ende und das Ergebnis.
Sichern Sie schriftliche Anordnungen, Einsatz- oder Ereignisvermerke, Verständigungen, medizinische Unterlagen und eigene Gedächtnisnotizen mit Datum. Bei Verletzungen sollten Befunde, Fotografien und Angaben zu einer Behandlung möglichst zeitnah geordnet werden. Die Unterlagen sollten zwischen eigener Wahrnehmung und späterer Bewertung unterscheiden.
Bei einer Prüfung hilft eine Tabelle mit vier Spalten: Zeitpunkt, beobachtetes Geschehen, Reaktion der Bediensteten und Beleg. So wird sichtbar, an welcher Stelle der gesetzliche Anlass, die Androhung oder die Begrenzung auf das notwendige Maß offen bleibt.